Ohrlochstechen

Ohrlochstechen bei Ihrem HNO-Arzt nahe Hannover

Schmerzarmes und geräuschloses Ohrlochstechen beim Spezialisten

Professionell Ohrlöcher stechen lassen

Wir arbeiten mit einem internationalen Marktführer-System. Buchen Sie bereits jetzt online Ihren Termin zum Ohrlochstechen für sich oder Ihr Kind.

Die Vorteile fürs Ohrlochstechen beim HNO liegen auf der Hand:

  • Kein Schießen, sondern gewebeschonendes Stechen
  • Schmerzarm und auch für Kinder kaum spürbar
  • Punktgenaues Stechen
  • Steriles System
  • Geräuschlos
  • Gleichzeitiges Stechen beider Ohrlöcher durch zwei Mitarbeiterinnen
  • Antiallergische und hautfreundliche Erststecker
  • Schicke Ohrringe für jedes Alter im Preis inklusive
  • Ohrläppchen und Helix Piercing möglich
  • Kosten: 59€
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Was ist vor dem Stechen von Ohrlöchern zu beachten?


Das Stechen von Ohrlöchern ist ein medizinischer Eingriff, der aber nicht medizinisch notwendig ist. Das bedeutet, dass Sie eine Einverständniserklärung unterzeichnen müssen. Wir wiederum müssen auch unserer Sorgfaltspflicht dahingehend nachkommen, dass wir sicherstellen müssen, dass Sie nicht an Diabetes, Epilepsie, Hepatitis, Hämophilie, Herzerkrankungen oder Schwindelgefühl leiden oder den HI-Virus in sich tragen. Ferner dürfen Sie keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen. Wenn wir den begründeten Verdacht haben, dass Sie unter dem Einfluss von Substanzen stehen, die Ihre Zurechnungsfähigkeit beeinflussen, also Alkohol, illegale Drogen oder bestimmte Medikamente, würde auch das dem Stechen eines Ohrlochs im Wege stehen.

Bei Kindern muss die Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten vorliegen und bei unter 16 Jahre alten Kindern und Jugendlichen müssen die Erziehungsberechtigten während des Stechvorgangs auch anwesend sein. Auch wenn das Stechen eines Ohrlochs im Ermessen der Erziehungsberechtigten liegt, möchten wir Sie doch dazu anhalten, zu warten, bis das Kind von sich aus den Wunsch äußert.

Auswahl des Erstohrsteckers

Da bei STUDEX System 75 der Erstlochstecker samt Kartusche von niemandem berührt wird, sind wir, was die Wahl der Erstlochstecker angeht, auf die Modelle limitiert, die STUDEX mit seinen Kartuschen anbietet. Wobei limitiert immer noch eine breite Auswahl bedeutet, so gibt es z. B.:

  • einfache kleine Kugeln
  • bunte Emaille-Stecker
  • Flaggen
  • Totenköpfe
  • Zirkonia in Gelbgold-Fassung
  • das Modell Shamballa – farbige mit kleinen Kristallen besetzte Kugeln
  • Herzen
  • Schmetterlinge
  • Smilies
  • Marienkäfer
  • Ohrmuttern


Die meisten dieser Erstlochstecker sind aus Chirurgenstahl, also rostfreiem Edelstahl, der CE-Richtlinien entspricht und auch für chirurgische Implantate verwendet wird. Andere sind aus Titan, Silber oder Gold. Wichtig ist, dass es Metalle mit antiallergischen und bioziden Eigenschaften sind.

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Wie funktioniert STUDEX System 75 genau?


Nachdem Sie den Erstohrstecker Ihrer Wahl ausgewählt haben, wird die entsprechende Kartusche für Sie bereitgelegt. Diese ist absolut steril verpackt und versiegelt. Der erste Schritt des eigentlichen Stechvorgangs ist die Reinigung des Ohrläppchens oder anderer Ohrpartien, – je nachdem, wo das Loch entstehen soll. Dies geschieht mit einem einzeln verpackten Alkoholtupfer. Mit 10 bis 30 % Wasser gemischt wirken Alkohole wie Ethanol und Isopropanol stark desinfizierend und töten die allermeisten Krankheitserreger, die sich auf der Haut befinden könnten, binnen 30 Sekunden ab, indem sie die Zellmembran durchdringen und eine Fällung der Proteine im Innern bewirken, was die Erreger zerstört. Deshalb ist es wichtig, den Alkohol 30 Sekunden einwirken zu lassen.

Mittels des zum STUDEX System 75 gehörenden Markierstifts wird die Stelle, die durchstochen werden soll, zunächst markiert. Sie sollten die Stelle noch einmal im Spiegel nachprüfen, ehe die Markierung so weit abgewischt wird, dass nur noch ein schwacher Punkt zurückbleibt. Jetzt wird die Person aus unserem Team, die sie behandelt, das Siegelpapier von der Blisterverpackung der Kartusche abziehen, ohne die Kartusche selbst zu entnehmen. Diese wird nämlich nun samt Blisterverpackung, die dabei verhindert, dass die Kartusche selbst direkt berührt wird, in das Stechinstrument eingesetzt. Erst wenn die Kartusche fest in die Halterung am Instrument eingerastet ist, wird die Blisterverpackung entfernt. So kommt die Kartusche nie mit der Haut der behandelnden Person in Kontakt.

Jetzt kommt der Pieks. Das Stechinstrument wird zielsicher an der markierten Stelle am Ohr angesetzt. Der Griff des Instruments wird durchgedrückt und der Erstohrstecker durchdringt das Ohr. Es ist in der Tat ein Stechen, ähnlich einer Spritze und kein „Schießen“, was den Schmerz minimiert. Die Pousette, das Gegenstück des Ohrsteckers, wird auf der anderen Seite gleichzeitig so positioniert, dass genügend Abstand zwischen ihr und dem Ohrläppchen bleibt, sie den Stecker aber fixiert. Nun können der Druck vom Stechinstrument wieder gelöst und das Instrument sachte nach unten abgezogen werden. Die Kartusche wird anschließend wieder mit der Blisterverpackung als Schutz aus dem Instrument entfernt und entsorgt. Damit ist der eigentliche Stechvorgang abgeschlossen.

Pflege nach dem Stechen


Sie erhalten von uns nach dem Stechen ein Pflegeprodukt, dass Sie ab 24 Stunden nach dem Stechvorgang zweimal täglich auf die Vorder- und Rückseite des neuentstandenen Ohrlochs auftragen sollten. Nur damit sollten Sie das Ohr in der Heilphase nach Möglichkeit behandeln. Die Heilphase dauert bei Ohrlöchern im Ohrläppchen etwa sechs Wochen, bei solchen im Knorpelbereich zwölf. Die Erstlochstecker sollten während dieser Zeit im Ohr verbleiben, da das Ohrloch sonst wieder zuwachsen würden, statt eine Haut rund um das Loch zu bilden.

Nun wird es sich beim Duschen, Baden und Haarewaschen aber nicht vermeiden lassen, dass das Ohr und somit das Ohrloch mit Seife oder Shampoo in Berührung kommt. Bitte waschen Sie das Ohr nach dem Duschen oder Baden mit klarem Wasser ab und tragen Sie anschließend das Pflegeprodukt auf. Vom Gebrauch von Haarspray ist, solange das Ohrloch noch frisch ist, gänzlich abzuraten. Das Gleiche gilt für Aktivitäten wie Schwimmen. Alles, was außer dem Pflegeprodukt, klarem Wasser und Luft an die Wunde kommt, stellt ein potenzielles Risiko dar, kann zu Infektionen führen oder die Wunde unnötigen reizen.

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